Dienstag, 5. Juni 2012

Barf vs. Trockenfutter

Ich verweise hier auch noch schnell auf einen wahnsinnig guten Blogbeitrag von Inka Burow

Die Appleuser unter den Hundehaltern

Kommentare lesen und genießen ;) nicht nur der Beitrag zaubert ein Schmunzeln ins Gesicht, nein auch die Kommentare bringen einen dazu den Abend mit einem Glas Rotwein zu beenden.

Nektarine-Marillen-Marmelade mit Papaya

Nachdem ich hoffe, dass heute mein Überraschungspaket für eine ganz liebe Userin ankommt veröffentliche ich jetzt schon einmal das Rezept für diese leckere Marmelade.

Marmeladenrezept:
300g Nektarinen, 400g Marillen, 1 Banane, 100g Papaya, Gelierzucker, Vanilleschote

Das Obst möglichst klein schneiden und in einem großen Topf mit einem Pürierstab zerkleinern. Ca. 600g Gelierzucker (1:1) hinzu geben und aufkochen lassen. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und dazu geben. Blubbernd kochen lassen bis die Glierprobe zeigt, dass es fest genug ist (da ich weniger Gelierzucker nehme lasse ich es länger kochen als empfohlen wird.. ich konnte dabei noch nie Problem feststellen).
In Gläser einwecken und gut verstauen ;)

Wir haben am Wochenende das erste Glas vernichtet und sind mehr als nur begeistert!

VerantwortungsBewusstsein?



Nachdem mein Beitrag zum Thema "Hundebetreuung" anscheinend gut angekommen ist und viele diese Diskussion nachvollziehen können möchte ich den Gedanken etwas weiter spinnen.

VerantwortungsBewusstsein.

Zwei Worte, die gemeinsam die Grundlage des Zusammenlebens mit einem Hund bilden. Wir tragen die Verantwortung, nicht nur für die Gesundheit, die Ernährung und die Ausbildung unseres Hundes, sondern wir müssen uns auch bewusst sein, dass all dies garantiert sein muss, wenn wir mal keine Zeit für den Hund haben.
Keine Zeit heißt dabei auch: Krankenhausaufenthalt, gesundheitliche Probleme, Urlaube, Jobwechsel, Umzug.

Natürlich kann sich immer etwas irreparabel ändern, aber auch dann müssen wir uns nach einer geeigneten neuen Stelle für den Hund umsehen. Ein gutes Beispiel in dieser Hinsicht ist unser Pflegehund Robbie. Das Leben der neuen Besitzer änderte sich, sie versuchten für Robbie möglichst alles passend umzugestalten, jedoch kam Robbie mit genau diesen Voraussetzungen nicht zurecht. Also kam er zurück zu mir. Keine leichte Entscheidung, aber eine verantwortungsbewusste.

Man sollte also überdenken, ob es wirklich in Ordnung ist den Hund "irgendwie" betreuen zu lassen, ihn "irgendwie" auszulasten, "irgendwelches" Futter zu geben und "irgendwann" Zeit für den Hund abzuknappsen.
Immer wieder tauchen Berichte darüber auf welche Zustände in Betreuungspensionen herrschen. Vernachlässigte Hunde, die in wenigen Wochen stark darunter leiden so leben zu müssen. Andere werden jahrelang mit getreidehaltigem Futter gefüttert, obwohl sie eine starke Allergie haben. Das Übergewicht des Hundes wird belächelt bis der Hund nicht einmal mehr Freude an einem Gassigang hat. Drei mal in der Woche ein Bällchen zu werfen oder wahlweise über Stunden stumpf Stöckchen zu werfen ist genauso wenig Auslastung wie 5 mal 5min Gassi gehen.

Ja, es gibt viele Menschen, die so mit ihren Tieren leben. Das dies nicht hinterfragt wird ist traurig genug. Das Tier wird vermehrt Mittel zum Zweck, lebt dekorativ mit in der Wohnung, wird vorgezeigt und ignoriert wenn es nervt.

Mittlerweile überdenken wir nicht nur die Kindererziehung, überdenken das Gesundheitswesen und versuchen Neuerungen kritisch zu betrachten. Es gibt mittlerweile viele Bücher, Forschungen und Studien, die sich auch mit den Änderungen im Hundeleben befassen.

Daher bleibt mir nur eines: Seid verantwortungsbewusst. Versucht nachzudenken, zu hinterfragen, nehmt euch ein Beispiel, arbeitet an euch und mit euren Hunden. Lebt miteinander, nicht nebeneinander.

Montag, 4. Juni 2012

Sommer.. Sommer? Sommer!

Die letzten Tage war hier herrliches Wetter, daher habe ich nicht sehr viel Zeit am PC verbracht. Wir haben den Garten optimiert, Steine geschleppt, den Teich dekoriert und einfach ein bisschen die Zeit genossen. Und nun warte ich darauf, dass meine kleine Maus nochmal die Augen schließt, damit ich ein paar Telefonate erledigen und schnell unter die Dusche hüpfen kann.

Zur Überbrückung gibt es daher ein paar Garten/Waldfotos:








Mittwoch, 30. Mai 2012

Vitamin C für Kinder

Vitamin C für Kinder (eatsmarter)

Der Bericht enthält vielleicht gerade für die Mütter und Väter der Obsthasser ein paar Tipps ;)

Und im Gegenzug muss ich gestehen: Ich habe als Kind Obst geliebt. So sehr, dass über Fleisch, Brokkoli oder Reis immer ein Löffel Apfelmus musste, damit ich es gegessen habe. Für Äpfel habe ich mich verrenkt, der Rest war eher unbeliebt.

Klickt euch doch auch mal durch die angebotenen Rezepte, diese sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Guten Appetit!

Montag, 28. Mai 2012

Balkonimpressionen

Nachdem ich ein bisschen auf dem Balkon gewerkelt habe (und nur noch die Katzentreppe fehlt) stelle ich hier mal wieder ein paar Bilder dazu ein.









Sonntag, 27. Mai 2012

Das liebste Kuscheltier..

Auch mit 30 können wir uns noch an das Gefühl von Wärme und Geborgenheit erinnern, wenn wir es in der Hand gehalten haben. Das vertraute Gefühl immer jemanden dabei zu haben, den man sehr mag und der einen immer versteht, sich nie abwendet, Tränen trocknet und alle Abenteuer mitmacht.

Irgendwann zieht das Kuscheltier jedoch aus dem Bett aus. Man wird zu alt, soll sich trennen, es kommen neue Herausforderungen und manchmal auch neue Bettbewohner. Manche verstecken von da an ihr Kuscheltier auf dem Dachboden, andere lassen es in einer anderen Ecke des Zimmers weiter wohnen und wieder andere schieben es heimlich in eine Schublade.

Mein erstes Kuscheltier war ein Igel. Dieser Igel ist in die Wupper geflogen, wurde im Möbelladen vergessen, lag auf Wiesen, in Eiscreme und naschte genauso gern Schweineöhrchen wie ich. Mit 12 zog der Igel dann in eine geflochtene Schüssel um. Dort saß er mit zwei Freunden (Huhn und Fledermaus) und wartete auf neue Aufgaben.
Ging es mir sehr schlecht half es mir oft den Igel einmal kurz zu berühren, uns eine gemeinsame Minute zu gönnen. In der Hand das Gefühl von Kindheit und Liebe im Herzen das Bewusstsein trotzdem schon "groß" zu sein.

Heute wohnt der Igel wieder in einem geflochtenem Korb. Direkt neben dem Bett meines Kindes. Dort wartet der Igel zusammen mit einem Bär und einem Maikäfer. Er ist mittlerweile etwas gealtert, hat weniger Haare (wer hat das nicht nach so vielen Jahren?), Geheimratsecken und ein paar Falten zieren seine Schläfen. Die Augen glänzen jedoch immer noch, wenn ich ihn in die Hand nehme und ganz tief einatme, genieße und mich erinnere wie schön, schwer, einfach und herrlich diese Zeit war. Und wenn ich ihm verspreche, dass nun die nächste Generation Ausflüge mit ihm unternehmen wird, dann scheinen alle Alterserscheinungen zu verschwinden.