Uff!
Merkt man, dass meine Familie geballt gegen Ende des Jahres Geburtstag hat? Und das wir anlässlich dieser Geburtstage auch wirklich gerne backen und kochen? Kaum, oder?
Sei es drum. Dieses Jahr habe ich mir zum Geburtstag eine Schwarzwälderkirschtorte gewünscht und sie auch bekommen. Das Rezept ist denkbar einfach und wirklich lecker.
Grundlagenzutaten:
Biskuitboden:
6 getrennte Eier
230g Zucker
6 EL heißes Wasser
200g Mehl
75g Speisestärke
50g Kakaopulver (kein Kaba!)
3 TL Backpulver
Füllung:
1 Glas Kirschen
25g Speisestärke
800g Sahne
2 Pckg Sahnesteif
1 EL Zucker
etwas Kirschwasser auffangen
Schokoladenraspeln
Belegkirschen
Zubereitung:
Eigelb mit Wasser und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren. Die Zuckerkristalle sollten dabei nicht mehr sichtbar sein. Mehl, Backpulver und Stärke mit dem Kakao mischen und gesiebt auf die Creme geben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
In eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform geben und bei 200 Grad circa 35 min backen. Stäbchenprobe beachten! Die Temperatur sollte man im Backverlauf etwas senken. Anschließend gut auskühlen lassen.
Kirschen über einem Sieb ausgießen und dabei den Saft auffangen. In einem Extrabecher vorab etwas Kirschsaft (kalt) mit Stärke verrühren, klümpchenfrei. In einem Topf den Rest des Kirschwasser erhitzen und kurz vor dem Kochen die Stärkemischung dazugeben (etwas Kirschwasser muss zum befeuchten der Böden übrig bleiben!). Aufkochen lassen und dabei gut umrühren! Sobald es eindickt kann man die Herdplatte ausstellen und die Kirschen unterheben.
Den Tortenboden zweimal durchschneiden. Den untersten Boden mit Kirschwasser beträufeln und einen Teil der Kirschmasse (Hälfte circa) auftragen. Auskühlen lassen.
Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen und eine dünne Schicht auf die ausgekühlte Kirschmasse streichen. Nächsten Boden auflegen, leicht mit Kirschwasser beträufeln, restliche Kirschmasse auftragen und eine dünne Sahneschicht darüber geben. Letzter Boden wird aufgesetzt und angedrückt. Nun die Torte rundum mit Sahne einstreichen und oben nach Gusto mit Sahnetupferln und Belegkirschen verzieren. Die Ränder mit Schokostreuseln eindecken.
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Dienstag, 23. Dezember 2014
Montag, 17. November 2014
Geburtstagstorte nach Petterson & Findus
Damit ich nicht 10 einzelne PNs verschicken muss wird aus dem Kuchen nun ein Blogposting. Spart (hoffentlich) Zeit.
Zu Beginn: Ja, bei Petterson und Findus ist es eine Pfannkuchentorte und sie ist anders gefüllt, aaaaaber, meine Vorgabe lautete eben etwas abgewandelt: "Einen Petterson-Kuchen, aber mit richtig Kuchen und Erdbeeren! Ganz viele!" Und das wurde dann meine Umsetzung:
Zuerst habe ich zwei Schokoböden gebacken. Je nachdem wie gehaltvoll mal den Kuchen haben möchte kann man natürlich auch andere Böden machen bzw. welche nehmen, die sich etwas kunstgerechter schneiden lassen. Man kann auch fertige Böden kaufen - nach einem Backmarathon von 4 Tagen bin ich fast geneigt das nächste mal im Supermarkt welche einzupacken.
Die Füllung besteht aus circa 250g Erdbeeren und 100g Heidelbeeren, mundgerecht zerkleinert. Dazu 1,5 Becher aufgeschlagene Sahne mit griechischem Joghurt vermischt (und wer sich sicher sein will: Sahnesteif). 1 TL Zucker und eine ausgekratzte Vanilleschote kamen noch zu meiner Füllung dazu.
Die Füllung wird auf einen der beiden Böden verteilt, so dick wie man es eben mag. Ich hatte ca. 2cm Füllung. Bitte nicht ganz bis zum Rand eindecken, da der obere Boden noch ein bisschen festgedrückt wird. Ist der obere Boden aufgelegt erwärmt man sich einen einfachen Schokoguss (hier: 70%ige Schokolade von Lindt) und gießt ihn sehr sehr großzügig darüber. Es soll durchaus rechts und links am Kuchen runter laufen.
Oben in die Mitte habe ich dann ein Baiser gesetzt während der Guss noch feucht ist. Der Guss trocknet recht schnell, also muss man sich ein bisschen beeilen. Ich habe dann noch Erdbeeren, Heidelbeeren und zerbröseltes Baiser nach Laune auf den Kuchen gesetzt. Das Baiser hatte ich ein paar Tage zuvor gebacken, man kann natürlich auch gekauftes nehmen (oder kein Baiser nehmen - ich finde die Farb- und Geschmackskombi aber gut).
Dann stehen lassen für 2-3 Stunden und mit mindestens 6 Leuten essen. Wir haben den Kuchen zu 6. nicht geschafft ;)
Zu Beginn: Ja, bei Petterson und Findus ist es eine Pfannkuchentorte und sie ist anders gefüllt, aaaaaber, meine Vorgabe lautete eben etwas abgewandelt: "Einen Petterson-Kuchen, aber mit richtig Kuchen und Erdbeeren! Ganz viele!" Und das wurde dann meine Umsetzung:
| Eine fast-Petterson und Findus- Torte ;) |
Die Füllung besteht aus circa 250g Erdbeeren und 100g Heidelbeeren, mundgerecht zerkleinert. Dazu 1,5 Becher aufgeschlagene Sahne mit griechischem Joghurt vermischt (und wer sich sicher sein will: Sahnesteif). 1 TL Zucker und eine ausgekratzte Vanilleschote kamen noch zu meiner Füllung dazu.
Die Füllung wird auf einen der beiden Böden verteilt, so dick wie man es eben mag. Ich hatte ca. 2cm Füllung. Bitte nicht ganz bis zum Rand eindecken, da der obere Boden noch ein bisschen festgedrückt wird. Ist der obere Boden aufgelegt erwärmt man sich einen einfachen Schokoguss (hier: 70%ige Schokolade von Lindt) und gießt ihn sehr sehr großzügig darüber. Es soll durchaus rechts und links am Kuchen runter laufen.
Oben in die Mitte habe ich dann ein Baiser gesetzt während der Guss noch feucht ist. Der Guss trocknet recht schnell, also muss man sich ein bisschen beeilen. Ich habe dann noch Erdbeeren, Heidelbeeren und zerbröseltes Baiser nach Laune auf den Kuchen gesetzt. Das Baiser hatte ich ein paar Tage zuvor gebacken, man kann natürlich auch gekauftes nehmen (oder kein Baiser nehmen - ich finde die Farb- und Geschmackskombi aber gut).
Dann stehen lassen für 2-3 Stunden und mit mindestens 6 Leuten essen. Wir haben den Kuchen zu 6. nicht geschafft ;)
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