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Freitag, 10. April 2015

Backen, backen, backen

Hier ein kleiner Einblick in die Backküche der letzten Wochen:

Marzipan-Kirsch-Kuchen mit Schmandguss

Kirschmuffins mit Kirschzuckerguss und Streuseln oder Puderzucker

Schwedischer Schokokuchen mit Walnüssen und Cranberries

Dienstag, 30. Dezember 2014

Jahresrückblick

In diesem Jahr war ich um einiges blogaktiver als im letzten Jahr. Viele Sachen haben mich bewegt, doch gerade politische oder soziale Themen haben es in diesem Jahr nur selten in meinen Blog geschafft. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Gerade bei ernsten Themen möchte ich genug Zeit haben einen Blogbeitrag auszuformulieren, ihn wachsen zu lassen und auch auf weitere Quellen oder Literatur zu verweisen. Diese Zeit hatte ich in diesem Jahr nur selten, weil mir anderes wichtiger war. Ich musste zu Beginn des Jahres erleben, dass Zeit kostbar und schnell verschwendet ist. Daher war meine Vorgabe an mich selbst in diesem Jahr folgende:

"Mach was du willst und genieße es. Überlege nicht lange, verschiebe wenn möglich nichts. Erlebe was du erleben willst. Trau dich etwas. Geh aus deiner Komfortzone raus. Leb!"

Und das habe ich in ganz vielen Momenten getan. Dafür ist anderes zurück geblieben. Ich habe weder mein politisches Interesse verloren, noch soziale Schlachtfelder gemieden - meist habe ich mich damit aber in meiner Universitätszeit befasst und durch sehr viele interessante Menschen auch neue Einblicke gewonnen. Ich durfte auch viele "nur" Internetbekanntschaften kennenlernen und war oft mit Zug, Bus und Bahn unterwegs. Ich habe mir den Traum vom Norwegenurlaub erfüllt und gleichzeitig im Sommer wahnsinnig viel gearbeitet. 

Daher möchte ich hier nur ein paar Fotos des letzten Jahres teilen - es war schwierig und sehr anstrengend. Somit kann es 2015 doch eigentlich nur besser werden. Oder? ;)































Dienstag, 23. Dezember 2014

Schwarzwälderkirschtorte - ganz einfach

Uff!

Merkt man, dass meine Familie geballt gegen Ende des Jahres Geburtstag hat? Und das wir anlässlich dieser Geburtstage auch wirklich gerne backen und kochen? Kaum, oder?

Sei es drum. Dieses Jahr habe ich mir zum Geburtstag eine Schwarzwälderkirschtorte gewünscht und sie auch bekommen. Das Rezept ist denkbar einfach und wirklich lecker.



Grundlagenzutaten:
Biskuitboden:
6 getrennte Eier
230g Zucker
6 EL heißes Wasser
200g Mehl
75g Speisestärke
50g Kakaopulver (kein Kaba!)
3 TL Backpulver

Füllung:
1 Glas Kirschen
25g Speisestärke
800g Sahne
2 Pckg Sahnesteif
1 EL Zucker
etwas Kirschwasser auffangen
Schokoladenraspeln
Belegkirschen

Zubereitung:
Eigelb mit Wasser und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren. Die Zuckerkristalle sollten dabei nicht mehr sichtbar sein. Mehl, Backpulver und Stärke mit dem Kakao mischen und gesiebt auf die Creme geben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
In eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform geben und bei 200 Grad circa 35 min backen. Stäbchenprobe beachten! Die Temperatur sollte man im Backverlauf etwas senken. Anschließend gut auskühlen lassen.

Kirschen über einem Sieb ausgießen und dabei den Saft auffangen. In einem Extrabecher vorab etwas Kirschsaft (kalt) mit Stärke verrühren, klümpchenfrei. In einem Topf den Rest des Kirschwasser erhitzen und kurz vor dem Kochen die Stärkemischung dazugeben (etwas Kirschwasser muss zum befeuchten der Böden übrig bleiben!). Aufkochen lassen und dabei gut umrühren! Sobald es eindickt kann man die Herdplatte ausstellen und die Kirschen unterheben.

Den Tortenboden zweimal durchschneiden. Den untersten Boden mit Kirschwasser beträufeln und einen Teil der Kirschmasse (Hälfte circa) auftragen. Auskühlen lassen.

Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen und eine dünne Schicht auf die ausgekühlte Kirschmasse streichen. Nächsten Boden auflegen, leicht mit Kirschwasser beträufeln, restliche Kirschmasse auftragen und eine dünne Sahneschicht darüber geben. Letzter Boden wird aufgesetzt und angedrückt. Nun die Torte rundum mit Sahne einstreichen und oben nach Gusto mit Sahnetupferln und Belegkirschen verzieren. Die Ränder mit Schokostreuseln eindecken.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Butterhupferl - Weihnachtsgebäck

Dieses Jahr haben wir es das erste mal geschafft wirklich rechtzeitig (jedes Adventwochenende) zu backen und die verschiedenen Naschereien auch zeitlich passend zu verschenken. Nun ist noch einiges für uns übrig und wir können die Tage bis zum 24. Dezember mit vielen guten Schleckstunden füllen.

Ein Rezept, dass ich gerade für die Backstunde mit Kindern geeignet finde ist das folgende:



Butterhupferl:

Zutaten:
280g sehr weiche Butter
350g Mehl
80g Staubzucker
1 TL Backpulver
1 Packung Vanillepuddingpulver (wahlweise ca. 37g Speisestärke und zwei ausgekratzteVanilleschoten)

Vanillezucker und Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Alle Zutaten verkneten und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Von diesem dann etwa gleich große Stückchen abtrennen, rollen und platt andrücken. Die Hupferl dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 150 Grad Umluft 15-20 min backen (bei mir eher 20min). Das muss man je nach Größe der Hupferl variieren. Ergibt circa 3 Bleche.
Die noch heißen Hupferl mit dem Gemisch aus Vanillezucker und Staubzucker bestäuben und dann erkalten lassen.

Die Idee der Butterhupferl/Puddingplätzchen habe ich aus einer Shopping-Gruppe bei Facebook. Da soll mir noch wer sagen das Internet wäre kein Segen ;)

Montag, 17. November 2014

Geburtstagstorte nach Petterson & Findus

Damit ich nicht 10 einzelne PNs verschicken muss wird aus dem Kuchen nun ein Blogposting. Spart (hoffentlich) Zeit.

Zu Beginn: Ja, bei Petterson und Findus ist es eine Pfannkuchentorte und sie ist anders gefüllt, aaaaaber, meine Vorgabe lautete eben etwas abgewandelt: "Einen Petterson-Kuchen, aber mit richtig Kuchen und Erdbeeren! Ganz viele!" Und das wurde dann meine Umsetzung:

Eine fast-Petterson und Findus- Torte ;)
Zuerst habe ich zwei Schokoböden gebacken. Je nachdem wie gehaltvoll mal den Kuchen haben möchte kann man natürlich auch andere Böden machen bzw. welche nehmen, die sich etwas kunstgerechter schneiden lassen. Man kann auch fertige Böden kaufen - nach einem Backmarathon von 4 Tagen bin ich fast geneigt das nächste mal im Supermarkt welche einzupacken.

Die Füllung besteht aus circa 250g Erdbeeren und 100g Heidelbeeren, mundgerecht zerkleinert. Dazu 1,5 Becher aufgeschlagene Sahne mit griechischem Joghurt vermischt (und wer sich sicher sein will: Sahnesteif). 1 TL Zucker und eine ausgekratzte Vanilleschote kamen noch zu meiner Füllung dazu.

Die Füllung wird auf einen der beiden Böden verteilt, so dick wie man es eben mag. Ich hatte ca. 2cm Füllung. Bitte nicht ganz bis zum Rand eindecken, da der obere Boden noch ein bisschen festgedrückt wird. Ist der obere Boden aufgelegt erwärmt man sich einen einfachen Schokoguss (hier: 70%ige Schokolade von Lindt) und gießt ihn sehr sehr großzügig darüber. Es soll durchaus rechts und links am Kuchen runter laufen.

Oben in die Mitte habe ich dann ein Baiser gesetzt während der Guss noch feucht ist. Der Guss trocknet recht schnell, also muss man sich ein bisschen beeilen. Ich habe dann noch Erdbeeren, Heidelbeeren und zerbröseltes Baiser nach Laune auf den Kuchen gesetzt. Das Baiser hatte ich ein paar Tage zuvor gebacken, man kann natürlich auch gekauftes nehmen (oder kein Baiser nehmen - ich finde die Farb- und Geschmackskombi aber gut).

Dann stehen lassen für 2-3 Stunden und mit mindestens 6 Leuten essen. Wir haben den Kuchen zu 6. nicht geschafft ;)